Was ist ein BBQ?
Grillen auf Amerikanisch? Falsch gedacht! Ein Barbecue ist keine Nachahmung der Amerikaner unserer europäischen Grillkultur. Im Gegenteil, BBQ steht für loderndes Feuer, aufsteigenden Qualm, knisternde Kohle und perfekt gegartes, saftiges Fleisch. Es beschreibt den amerikanischen Lifestyle, gutes Essen, eine gemütliche Atmosphäre. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede zu der europäischen Zubereitung und der Art des Fleisches.
Ein klassischer Grill ist meist ein offenes Gerät, sodass das Fleisch direkt auf dem Rost unmittelbar an der Hitzequelle in kurzer Zeit bei etwa 250 Grad gegrillt wird. Ein Barbecue-Smoker hingegen ist geschlossen und besitzt mehrere Kammern. Das Grillgut liegt nicht über der heißen Kohle, sondern liegt getrennt von der Hitzequelle und wird langsam im Rauch gegart, bei geringen Temperaturen zwischen 90 und 120 Grad. Der heiße Rauch wird von der einen Kammer zur anderen auf das Fleisch geleitet. Diese Methode wird als indirektes Grillen bezeichnet.
Das Fleisch wird während des Grillens schnell durchgebraten und deshalb trocken, Spareribs und Pulled Pork benötigen im heißen Rauch des Smokers mehrere Stunden, bis es zart und saftig durchgegart ist. Im Smoker lassen sich vielseitige Gerichte nach Belieben zubereiten. Der hohe Zeitaufwand lohnt sich – Sie werden Fleisch in neuen Facetten kosten, dass sich in seiner Qualität, Zubereitung, Geschmacksintensität und Atmosphäre von den herkömmlichen Grillabenden unterscheiden wird. Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Dann buchen Sie uns!
Smoken - das Garen mit Rauch!
Smoken statt Grillen wird immer beliebter – dennoch zählt ein Smoker oftmals nicht zu der Standardausrüstung eines Grillliebhabers. Warum der Besitz eines Smokers vielversprechend und sinnvoll ist, wird Ihnen im Verlauf dieses Artikels bewusst.
Das Feuer brennt, die Kohlen knistern, Qualm steigt auf und ein frisches Fleisch gart im Smoker vor sich hin – ein zartes Stück Fleisch gilt für viele Menschen als Hochgenuss, vor allem wenn die Zubereitung eigenständig erfolgte. Egal ob Holzkohlegrill, Gasgrill oder Elektrogrill: die Möglichkeiten der Fleischzubereitung ist mannigfaltig. Steigende Popularität erzielt der Smoker, der den besonderen Genuss eines BBQs mitbringt.
Doch welche Vorteile bietet ein Smoker? Zu den Vorteilen gehört die schonende Zubereitung des Grillgutes. Darunter wird verstanden, dass das Fleisch keinen heißen Temperaturen oder offenen Flammen ausgesetzt ist, sondern kann in Ruhe in der Garkammer garen. Dies gewährleistet besonders zartes, saftiges Fleisch (auch bei „zähen“ Stücken), dazu kommt das spezifische Räucheraroma.
Das Garen bei niedriger Temperatur sorgt dafür, dass das Fleisch nicht durch auflodernde Flammen austrocknet und anbrennt – das Ergebnis nach mehreren Stunden Wartezeit kann sich sehen lassen und genossen werden. Die Arbeit liegt ausschließlich bei der reinen Bearbeitung des Fleisches bevor es in den Smoker wandert, da das Grillgut nicht gewendet oder auf eine andere Weise bearbeitet werden muss. Ein BBQ steht nicht um sonst für Gemütlichkeit und Gemeinsamkeit – während der Garung bleibt genügend Zeit für Freunde und Familie. Diesen entspannten Luxus gibt es beim normalen Grillen nicht.
Ein beachtlicher Vorteil eines Smoker Grills ist, dass in ihm Fleischstücke verarbeitet werden können, welche nicht für einen Standard-Holzkohlegrill geeignet sind. Gemeint sind Fleischportionen, die aufgrund ihrer Größe nicht auf ein normalen Rost passen, einen hohen Fett- und Knochenanteil besitzen, wie es bei Rippchen oder einer Rinderbrust der Fall ist. Ebenfalls ist die Möglichkeit gegeben, andere ausgefallene Speisen und Desserts zuzubereiten.
Aufbau eines Smokers
Ein Smoker besitzt drei wichtige Bestandteile: die Brennkammer, welche mit einer Garkammer verbunden ist und einen Kamin auf der anderen Seite. In der Brennkammer befindet sich ein Rost und seitlich eine Tür mit Regulierklappe zur Regulierung der Hitze. Die Garkammer leitet Rauch und Wärme zum Rost und entweicht durch den Kamin. Grundsätzlich gilt: Je dicker die Kammerwände, desto stabiler ist die Temperatur im Smoker. Als Brennmittel geeignet ist Hartholz, Holzkohle und Briketts.
Mit Hilfe einer Regulierklappe an der Brennkammer kann nicht nur die Temperatur reguliert werden, sondern auch die Menge des Rauches, welches das Grillgut abbekommt. Das Öffnen der Tür der Brennkammer wirkt wärmeregulierend. Die Garkammer hingegen bleibt stets geschlossen – jedes öffnen kostet Wärme und verlängert die Garzeit.